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„Rodungsarbeiten“ am Burgfelsen Neuhaus!

Unglaublich: Rodungsarbeiten am Burgfelsen Neuhaus!

Man sollte es fast nicht für möglich halten und die allermeisten Neuhauser, inkl. des „Berichterstatters“ haben davon bisher wohl nichts mitbekommen, aber es wird am Neuhauser Burgfelsen bzw. am hinteren Hang in der Naabstraße immer „großflächiger gerodet“ (s.a. Bild 1). Ganz so ähnlich wie im brasilianischen Amazonasgebiet dringen dort offenbar Holzfäller immer weiter in den „Urwald“ vor und verwüsten mehr Flächen denn je!

Auch die Probleme ähneln sich stark und es gibt viele Parallelen: in Brasilien lebt u.a. die indigene Gemeinschaft der Ituna-Itatá in freiwilliger Selbstisolation tief im brasilianischen Amazonasregenwald. Wie viele Menschen der Ethnie angehören, ist weitgehend unbekannt, man weiß nicht einmal, wie sich die Ituna-Itatá selbst nennen. Bei all diesen Unklarheiten ist allerdings eines sicher: Der Lebensraum der Ituna-Itatá ist stark bedroht! (Quelle: SZ, 17.05.2020).

Ähnlich lebensbedrohliche Effekte scheinen nun in Neuhaus aufzutreten: Während die Indios in Brasilien aber vorwiegend unter dem Einfall von Goldsuchern, Holzhändlern sowie den Rodungen für Weidevieh und Sojaplantagen von Großgrundbesitzern in ihren Lebensraum darben (s.a.) , leiden unzählige „Betroffene“ in Neuhaus bereits an Vorgängen und angeblichen Vorgängen außerhalb (z.T. weit außerhalb) ihres eigenen Grundstückes! – Irgendwie also fast noch schlimmer!?

Was da konkret abgeht!? Nun, es sind vorgeblich anscheinend permanent den Hang auf- und abstreunende „Vagabunden“ (oder ist es gar ein laut trommelnder Flashmob, weil ansonsten ja eigentlich auch nicht wahrnehmbar!?) sowie Großgruppen von sog. „Kletterern“ (s.a. Bild 2). Letzteren verwehren entlang der Naabstraße kaum gangbare Steilwände den Weg zum ersehnten Gipfelglück, so daß diesen deshalb kaum eine andere Alternative bleibt, als sich, die Felsklippen umfassend vermeidend, stattdessen am hinteren Hang „hochzukämpfen“.

Als wäre das aber wirklich noch nicht schlimm genug, verursachen die so entstehenden und wohl extra dafür angelegten „Wege“ und Schneisen (?) angeblich völkerwanderungsähnliche Menschenmassenbewegungen von randalierenden Zoiglbesuchern in Richtung Burgstraße, die so wohl überaus schlau (weil ja eh noch nüchtern!?) den steilen und einfacheren offiziellen Aufstieg über den Hammerweg vermeiden, dabei dann ggf. permanent durch ein Privatgrundstück laufen, sich diesem aber zumindest „annähern“ (!) 😮

Spätestens dafür müßte man dann schon sicher Verständnis haben! Ist es nicht vollkommen üblich, daß man mit einem eigenen Grundstück auch praktisch unumschränkte Verfügungsmacht über alle Nachbargrundstücke erwirbt – auch ganz unabhängig von tatsächlichen Vorgängen, Emissionen und Immissionen!? Ist es nicht schlicht „normal“, daß man selbst dem Grundstückseigentümer, insbesondere der öffentlichen Hand (!) vorgeben kann, was dort passiert, was er dort zu tun hat, aber insbesondere auch, was er dort gefälligst zu lassen hat (inkl. Fällung von Totbäumen wg. Verkehrssicherung) – absolut umfassend eben und ggf. auch gegenüber dem Gemeinwohl vorrangig!? Und überhaupt: im Seerecht gibt es ja auch z.B. 200-Meilen-Zonen! Zumindest so gesehen sind die vorgetragenen „Ansprüche“ ja ggf. glatt noch bescheiden!

Für tatsächlich betroffene Besitzer von Privatgärten ist dies jedenfalls schon echt hart! Verschlimmert wird die Situation für Beschwerdeführer dann ggf. aber noch dadurch, daß es manchmal schwierig ist, berechtigte Beschwerden von rein querulatorischen (s.a. AGO §§ 30, 31 😉 ) zu trennen, insbesondere wenn die „Beschwer“ nicht wirklich nachvollziehbar ist. Ggf. hilft da dann aber eine gewisse „Großzügigkeit“ der Beschwerdestelle.

Im Idealfall und bei entsprechender williger „Mitarbeit“ der öffentlichen Hand könnte man ja ein „Naturschutzgebiet“ und ein komplettes Betretungsverbot anstreben und – bei Ausnahme für eigene Betretung und selbstangemaßten Nießbrauch versteht sich! – seine eigenen Grundstücksgrenzen so letztlich irgendwie billig erweitern (s.a. Link „Biosphärenreservat in Neuhaus?“)!?

Nun, vereinzelte, nicht wirklich sicher zuordenbare und inhaltlich oft kaum zu enträtselnde „Schreie aus dem Nichts“ sollen immerhin wohl tatsächlich schon ab und an wahrgenommen worden sein und da diese dem Vernehmen nach sicher nicht von „Waldläufern“, Kletterern und Waldarbeiten, ja noch nicht einmal von trunkenen Zoiglbesuchern (!) stammten, bleibt vielleicht tatsächlich nur im Detail unbekannte und ggf. dann ja schon vorbeugend schützenswerte Fauna als Ursprung. Wer weiß: vielleicht sind es ja sogar Brüllaffen – wobei, die wären wieder weniger gefährdet und damit weniger schützenswert (Quelle: Wikipedia)!?

Mit diesem Schließen des Spannungskreises zurück zum o.g. brasilianischen Urwald sei nun erstmal Schluß. Harren wir der Dinge und sind gespannt auf „Begründungen“! In einem Rechtstaat läuft das ja so.

Bild 1: Rodung (Symbolbild)
Bild 2: Klettererstau (Symbolbild)

Nachtrag: Es ist noch nicht so ganz klar, was tatsächlich beabsichtigt ist, aber Äußerungen des Bürgermeisters schließen offenbar zumindest nicht aus, daß zum individuellen Schutz „Betroffener“ (!?) sogar Bürgerrechte der Allgemeinheit eingeschränkt werden könnten („Begehungsrecht in freier Natur muss und kann“ (…) „beschränkt werden„. Sollte Neuhaus zum Schutz wirklich ganz außergewöhnlicher „Lebensgemeinschaften“ am hinteren Burgfelsen tatsächlich sein eigenes Biosphärenreservat bekommen 😮 !?


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