Neuhauser Burgfelsen – Klettern

Erschließung der Neuhauser Burgfelsen zum Klettern – Klettern in Windischeschenbach – Burgfelsen Neuhaus – WindischeschenbachNeuhauser Burgfelsen, Klettern in WindischeschenbachDer Burgfelsen in Neuhaus, Windischeschenbach

(von Dipl.-Geol. Harald Rost, Windischeschenbach, November 2016.)Harald Rost

Aktuell August 2020
03.09.2020, 09:00
30.09.2020, 09:00

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Waldnaabtal, Burg Neuhaus, Herbst; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Gemeinnützige Erschließung der Burgfelsen in Neuhaus auf Areal mit Körperschaftswald zum Klettern mit dankenswerter Erlaubnis der Stadt Windischeschenbach ab Frühjahr 2016 auf Initiative und unter Leitung von und durch Harald Rost und „seiner“ von ihm eingebundenen DAV-Sektion Karlsbad. Die schöne bis 20 m hohe Felsenzeile erstreckt sich auf ca. 90 m Länge direkt entlang der Naabstraße im Waldnaabtal zwischen den Stadtteilen Neuhaus und Windischeschenbach. Unmittelbar auf den imposanten Granit-Felsen thront die Burg Neuhaus.

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Waldnaabtal, Sektoren Nepomuk und Loreley; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Burgfelsen Neuhaus – Klettern in Windischeschenbach (-> Google-Earth)

Nach grundlegender Hang- und Wanderschließung wurden zwischen Frühjahr und Herbst 2016 von Sektionsmitgliedern und einigen weiteren tatkräftigen Kletterkollegen gemeinnützig bereits fast 60 Routen u. Varianten (s. Topos) im Schwierigkeitsbereich zwischen UIAA 2 und 8- angelegt. Dabei erfolgten an den Zugangs-Trampelpfaden am Fuß der Felswände auch bereits Erosionschutzmaßnahmen und wurden „wilde Zugänge“ über Böschung und Hang durch einfache Maßnahmen bereits im Ansatz umwelttechnisch korrekt wirksam verhindert, um selbst den Wildwuchs am Hang zu schützen und zu erhalten (s. Situation 08/2020). Quasi mitten in der Stadt wurde so ein über die Jahre immer wieder stark verwildernder, pflegebedürftiger und ursprünglich schadlos kaum begehbarer Hang mit schnell unansehnlich werdenden und steinschlaggefährdeten Felsen in ein richtiges Kleinod verwandelt. Vorher war an diesem stadtseitig regelmäßig wenig naturfreundlich immer wieder einfach alles „plattgemacht“ worden (s. Bild), um dann die Folgejahre, ökologisch wenig hochwertig, bis zum erneuten Kahlschlag wieder zuzubuschen.

Der durch viele ehrenamtliche Arbeitsstunden so entstandene naturnahe „Kletterpark“ findet als optischer und sportlicher Pluspunkt der Stadt breite Akzeptanz nicht nur bei den Kletterer der Region, sondern auch bei Bürgern und Touristen, die den Sportkletterern am Neuhauser Burgfelsen unter der Burg am Wochenende gerne von der Waldbnaabbrücke zusehen, bevor sie in einer der zahlreichen Zoiglstuben einkehren. (s. a. Teilrückbau in 08/2020)

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Waldnaabtal, Sektoren Mittlerer Hang bis Thronfelsen; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Die für Granit außergewöhnliche Vielfalt unterschiedlicher Gesteinsstrukturen (Risse, Spalten, Kamine, Blöcke, Reibungsplatten, Leisten, Einzelkristalle, Aufleger, Überhänge, Dächer, Pfeiler – eigentlich fehlen nur „Dolomit-Löcher“) ermöglicht Klettern in fast allen Spielarten und mit vielen abwechslungsreichen Varianten. Durch das breite Schwierigkeitsspektrum und i.d.R. gute und angstfreie Bohrhaken-Absicherungsmöglichkeiten findet so vom Einsteiger bis ambitionierten Sportkletterer fast jeder das Richtige für seine Verhältnisse.

Neuhaus, Windischeschenbach, Zoigl-Brotzeit; © Harald Rost u. Alexander Raabe, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Durch die Lage in der Stadt, unweitem Parkplatz und nahem Bahnhof sind die Neuhauser Burgfelsen gut erreichbar. Daneben trocknen sie äußerst schnell ab. Ihre Exposition bedeutet teilweise durchgehend Sonne und speziell im Sommer kann es so ab Mittag durchaus auch mal „sportlich warm“ werden und ggf. das Schwimmbad Windischeschenbach, ein Eis oder ein „ortsübliches Kaltgetränk“ eine Alternative darstellen 🙂 . Abgerundet wird das Klettererlebnis durch das Flimmern und Rauschen der Waldnaab sowie am Wochenende, in der Hauptstadt des Zoiglbieres (!), mit dem empfehlenswerten Besuch eines der regionaltypischen Zoigl. Dort kann man neben dem speziellen, im Kommunbrauhaus gebrauten Zoiglbier auch gute und preiswerte Brotzeiten genießen.

Weitere Infos:

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Position im Bayernatlas; https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhausBurgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Position in Geol. Karte 1:200000; https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhausBurgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Position im Geofachdatenatlas Bayern; https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus
Bayernatlas, Geologische Karte von Bayern, 1:200 000 CC6334 Bayreuth, Umweltatlas Bayern

Geologie

Topos und Kletterführer

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Ausschnitt Thecrag-Topo; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Der Autor dieses Artikels, Initiator und „Hauptfederführende“ der Erschließung, Harald Rost, hat die Routen am Burgfelsen Neuhaus vollständig in Thecrag-Fototopos aufgearbeitet, die kostenlos (!) auch als HTML-Guide ausgedruckt werden können (Stand möglichst aktuell).

In freundlicher Kooperation mit Christian Hartl haben diese Infos im Oktober 2016 Eingang in die Neuauflage des Kletterführers Ostbayern (+ App Guide Vertical Life) gefunden. (Stand August 2016! Damit „fehlen“ mittlerweile fast 1/3 der Routen – auch in der App VerticalLife! Aktuell sind die Thecrag-Topos.)

Sektoren Burgfelsen Neuhaus:

Sektoren Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

1. Nepomuk (brückseitiges vorderes Wändchen)
2. Loreley (Turm des vorderen Hauptmassivs)
3. Breite Rast (balkonartiger 2. Gipfel des vorderen Hauptmassivs)
4. Zwischenwand (Wand zwischen Breite Rast und Riesentreppe)
5. Riesentreppe (der von der Kreuzung wie ein tafeliger Feldspatkristall aussehende Felsblock und Blöcke darüber)
6. Mittlerer Hang (Hangteil zw. Riesentreppe und Zyklop-Fels)
7. Zyklop- bzw. Vexier-Fels (je nach Perspektive ein vielfältiger Vexier. Eine Variante ist der Zyklop)
8. Hochalm
9. Thron-Felsen (Felsabschnitt mit thronartigen Absätzen)
10. Höhlen-Fels (hinterster Abschnitt der Felsenzeile mit markantem Dachfelsen und Höhle)

Galerie Burgfelsen Neuhaus

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Kletterer am Wandmittenriß; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Kletterbilder 2016
Kletterblider 2017
Ferienprogramm 2016*
Klettern BFNH, User-Pic-Uploads
Felsimpressionen
Facebook Burgfelsen Neuhaus

Presseberichte/Veröffentlichungen

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Ferienprogramm 2016; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Ferienprogramm der Stadt – Abseilen erwünscht
(Der Neue Tag, 16.07.2016; Vorstellung Ferienprogramm)
Fast 40 Routen am Neuhauser Burgfelsen – Klettern mitten in der Stadt
(Der Neue Tag, 08.08.2016; Bericht zur Erschließung)
Klettern als Ferienaktion – Abseilen am Burgfelsen
(Der Neue Tag vom 15.08.2016; Bericht zur DAV-Beteiligung Kinderferienprogramm Windischeschenbach 10.08.2016)
Wild-Kletterer – Kein Versicherungsschutz
(BR-Abendschau vom 30.09.2016; Mehr als „unglücklich“ betitelter Bericht zu Falkenberg vom 26.09.2016 mit kurzer Stippvisite in Neuhaus am Ende (2:15). – BTW: „Wild“ und „verboten“!? Der Beitrag selbst eröffnet, daß dem eben genau nicht so ist!)
Unterwegs mit dem Tandem – Kabarettist Norbert Neugirg
(BR-Frankenschau vom 02.10.2016; 14.09.2016: bei 5:00 radelt Norbert Neugirg mit dem Tandem am Neuhauser Burgfelsen vorbei, an dem gerade geklettert wird)
Oberpfälzer Loreley – Alpenverein richtet Klettergarten ein
(OWZ vom 05./06.10.2016; Bericht zur Erschließung)
Kinderferienprogramm Windischeschenbach, 10.08.2016
(Harald Rost – Bericht vom 08.10.2016)
HARTL, C.: Kletterführer Ostbayern.- 2. Auflage
(Panico Alpin-Verlag 17.10.2016, mit Abschnitt Neuhauser Burgfelsen)
Windischeschenbach – Klettern
Homepage Stadt Windischeschenbach, Nov 2016 (am 08.09.2020 dort nach UrhG-Bitte abgeschaltet)

Gesteine, benachbarte Kletterfelsen u. Klettergebiete bis 100 km

Burgfelsen Neuhaus, Übersicht Klettergesteine in 100 km-Radius um Windischeschenbach; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Neuhaus ist hervorragender Ausgangspunkt für weitere Klettereien. Wer Geschmack an Granit gefunden hat, kann sich im Waldnaabtal und Oberpfälzer Wald, im unweiten  Steinwald (ab 18 km) und im Fichtelgebirge überzeugen, daß Granit nicht langweilig ist und jede Varietät und jeder Felsen andere Anforderungen an den Kletterer stellt. Aber auch wer eine kleine „Granitpause“ braucht, findet kaum irgendwo anders in so geringer Entfernung in so vielen alternativen Gesteinen so viele Routen: Anspruchsvolle Sandsteinklettereien finden sich schon nach 35 km Fahrstrecke. Nur 50 km entfernt bieten Fränkische und Hersbrucker Schweiz Kalk und Dolomit in einem der berühmtesten Klettergebiete der Welt, dem Frankenjura. An reinem Quarz kann nach 60 km am nördlichsten Ausläufer des Böhmischen Pfahls geklettert werden. „Basaltkletterei“ an Säulen und Rissen bietet ein Vulkanit im benachbarten Tschechien nach 73 km. Wieder komplett andere Kletterei in Gneis und Diabas wären mit ca. 100 km Anfahrt erreichbar. Wo hat es das sonst so 🙂 !? Selbst Amphibolit, das beherrschende Gestein bei der Bohrung der benachbarten KTB, bietet vielleicht in Zukunft einmal fast „alpine“ Klettereien und selbst kleine MSL (!), für die man augenblicklich schon mindestens 80 km in die Fränkische oder nach Karlsbad (Hans-Heiling-Felsen) fahren müßte. Mit den vielfältigen Möglichkeiten ist Neuhaus und die nördliche Oberpfalz förmlich ein klettertechnisches El Dorado 🙂

s.a.: Die nördliche Oberpfalz – ein klettertechnisches El Dorado – Feststellungen und Visionen

Zur Geologie der Burgfelsen Neuhaus

(von Dipl.-Geol. Harald Rost, Windischeschenbach, Nov 2016)

Burgfelsen Neuhaus, Windischeschenbach, Lage Nordoberpfalzpluton; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus

Wie der Steinwaldgranit und die Granite von Friedenfels, Mitterteich, Falkenberg/Liebenstein, Bärnau, Rozvadov, Flossenbürg und Leuchtenberg gehört der Granit in Neuhaus zum sog. Nord-Oberpfalz-Pluton (s.a. LfU Bayern: Beschreibung Flossenbürger Granit). Der meist dunkel wirkende Granit der neuen Kletterfelsen weicht von dem des Steinwaldes in Gefüge und Strukturen allerdings deutlich ab. Das Gestein ist porphyrisch mit großen Feldspateinsprenglingen und Xenolithen. Es ähnelt daher dem Falkenberger Granit. Im Gelände ist er von diesem aufgrund des kontinuierlichen Gesteinsübergangs, vor allem entlang des Waldnaabtales, tatsächlich auch nicht wirklich abzutrennen und so liegt es augenscheinlich nahe, es handele sich um eine Varietät von diesem, ähnlich, wie dies für den Liebensteiner Granit gilt. Offenbar auf Basis geochemischer Untersuchungen wird der Neuhauser Granit offiziell aktuell jedoch dem älteren (WENDT et. al. 1986) Leuchtenberger Granitkörper zugeordnet, auch wenn das Gestein makroskopisch speziell mit der Typlokalität des „Leuchtenberger Granits“ keine Ähnlichkeiten aufweist und so zumindest petrographisch schwerlich nomenklatorisch korrekt tatsächlich als solcher auszuweisen ist. Im Geotopkataster Bayern des Bayerischen Landesamts für Umwelt sind die Neuhauser Burgfelsen als „Granitfelswand in Neuhaus, Geotop-Nummer 374R032,“ mit Stand 21.05.2015 unter dem Punkt „Geologie“ aus besagten geochemischen Gründen (Auskunft auf Email-Nachfrage 2015) dem Leuchtenberger Granit zugeordnet. STETTNER (1992) hingegen bezeichnet die „Aufschlüsse 15: Windischeschenbach-Neuhaus“, „Felsen unterhalb der Burg“, als Falkenberger Porphyrgranit (S. 101).

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P.S.: Wenigstens eine Veröffentlichung dazu sollte eigentlich jeder Neuhaus-Kletterer verinnerlicht haben 🙂 :

SIEBEL, W. & CHEN, F. (2010):
Zircon Hf isotope perspective on the origin of granitic rocks from eastern Bavaria, SW Bohemian Massif.- Int. J. Earth Sci. (Geol. Rundsch.); 99: 993-1005.
(-> Uni Tübingen)

SIEBEL, W., CHEN, F. & SATIR, M. (2003):
Late-Variscan magmatism revisited: new implications from Pb-evaporation zircon ages on the emplacement of redwitzites and granites in NE Bavaria.- Int. J. Earth Sci. (Geol. Rundsch.); 92, 1: 36-53.
(-> Uni Tübingen)

SIEBEL, W., TRZEBSKI, R., STETTNER, G., HECHT, L., DASTEN, U., HÖHNDORF, A. & MÜLLER, P. (1997):
Granitoid magmatism of the NW Bohemian massif revealed: gravity data, composition, age relations and phase concept.- Geol. Rundsch.; 86, 1: 45-63.
(-> Springer Link)

SIEBEL, W., HÖHNDORF, A. & WENDT, I. (1995):
Origin of late Variscan granitoids from NE Baveria, Germany, exemplified by REE and Nd isotope systematics.- Chemical Geology; 125, 3-4: 249-270.
(-> ScienceDirect)

SIEBEL, W. (1993):
Der Leuchtenberger Granit und seine assoziativen magmatischen Gesteine: Zeitliche und stoffliche Entwicklungsprozesse im Verlauf der Entstehung des Nordoberpalz-Plutons.- Diss. Univ. Heidelberg: 308 S.

STETTNER, G. (1992):
Geologie im Umfeld der Kontinentalen Tiefbohrung, Oberpfalz, Einführung und Exkursionen.- 240 S., 139 Abb., 3 Tab., 1 Kt. 1:50000; München (Bayer. Geol. LA).
(-> LfU Bayern – auch kostenloser PDF-Download!)

WENDT, I., CARL, C. & STEINER, L. (1992):
Ergänzende Messungen zum Friedenfelser Granit (Steinwald) und radiometrische Datierung der Ganggranite im Falkenberger Granit. – Entstehung der Granitoide des Oberpfälzer Waldes.- Geol. Jb.; A 137: 26 S., 25 Abb., 18 Tab.; Hannover (Schweizerbart).

WENDT, I., LENZ, H. & DELISLE, G. (1986):
Gesamtgesteins- und Mineraldatierungen des Falkenberger Granits. – Rb/Sr-Gesamtgesteins-Altersbestimmung am Weißenstadt-Marktleuthener Porphyrgranit des Fichtelgebirges [The subsurface temperature field resulting from obduction of a crustal segment ].- Geol. Jb.; E 34: 85 S., 28 Abb., 15 Tab.; Hannover (Schweizerbart).

MADEL, J. (1968):
Magmatische Entwicklung der Massivgranite der nördlichen Oberpfalz, aufgezeigt an der arealen Variation einiger Haupt- und Spurenelemente.- Diss. Univ. München.

DIMROTH, E., SÖLLNER, K., STETTNER, G., GUDDEN, H. & RÜCKERT, G.  (1965):
Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, Blatt Nr. 6038 Waldershof.- 126 S., 26 Abb., 1 Beil.; München (Bayer. Geol. LA).
(-> LfU Bayern – auch kostenloser PDF-Download! )
(S. 38: Granite und ihre Ganggefolgschaft; S. 39: Falkenberger Granit)

MUZAFFER, A. (1957):
Geologie und Petrographie des Falkenberger Granit-Massivs und seiner Ganggefolgschaft.- Diss. LM-Univ. München: 35 S.


Hm, war die Seite nicht mal andernorts „beheimatet“?
Korrekt! „Rückbau„! :

Der vollständigere Artikel ist im August 2020 aus aktuellem Anlaß quasi von Tirschenreuth nach Windischeschenbach/Neuhaus „umgezogen“ bzw. „heimgekehrt„.

Wappen Windischeschenbach
Wappen Neuhaus

Hier befindet sich der Felsen, hier lebt der im Zweifel dann doch äußerst lokalpatriotische und primär Windischeschenbach verpflichtete „Ideengeber“, der es 2016 überhaupt erst „seiner“ Sektion ermöglicht hatte „mitzumachen“ und in Folge zweifelsohne (- bisher haben zumindest alle zugestimmt) zu profitieren. Hier entstanden dieser und viele andere Artikel sowie alle Webtopos und Beschreibungen des Neuhauser Felsens. Zudem wäre das gemeinnützige ehrenamtliche „Kümmern“ und die „Pflege“, die die Felszeile bis Juli 2020 ansehnlich, sauber und sicher hielten (bis hin zu „ingenieurgeologischer Betreuung“ und oft mühevoller, manchmal auch durchaus „unschöner“ „Hausmeisterarbeit“) und so wohl auch zur breiten Akzeptanz beitrugen, aus Tirschenreuth nur schwer zu bewerkstelligen gewesen (so sich denn nach Erschließung überhaupt jemand auch dafür zuständig gefühlt hätte – über das Klettern, das „Rotpunkten“ und ggf. begrüßenswerte vereinzelte „Pflege“ eigener Routen hinaus). Es ist also ggf. durchaus „passender“, wenn nun auch diese Seite wieder „hier“ in Neuhaus“ ist.


03.09.2020, 09:00:
Der DAV Karlsbad vermeldet auf seiner Homepage, daß Klettern in Neuhaus weiterhin „wie gewohnt“ möglich sei.

Info-Seite des DAV-Sektion Karlsbad zum Burgfelsen Neuhaus am 03.09.2020; Verwendung des Bildes von Harald Rost ohne Erlaubnis; © Harald Rost, https://www.durreck.de/wp/burgfelsen-neuhaus


Nun, die Haken sind noch da und Klettern ist auch noch nirgends verboten. Man kann also aktuell noch alle Routen klettern und zumindest „Klettern“ wird wohl auch „irgendwie“ so bleiben. „Verdienst“ der Sektion ist das aber nicht. Am bisherigen „Teilrückbau“ des gesamten Umfelds und der insgesamt unguten Entwicklung dagegen haben die Sektion bzw. hauptsächlich wohl einer davon (der, ohne den vermeintlich einfach nichts läuft) und ein Vorstand, der dies teilw. mit einem gewissen Monotheismus zu vertreten hat und es „danach“ nicht verstand, noch irgendwie mäßigend gegenzusteuern – durch „eigenwilliges kameradschaftliches Verhalten“ durchaus ihren unguten „Anteil“!

Wie genau es in Neuhaus nun weitergeht, das dürfte aktuell ein ganzes Stück weit jenseits der Entscheidungsfreiheit der Sektion sein. Darüber wird hauptsächlich in Windischeschenbach und Neuhaus diskutiert und befunden. – Man wird sehen und es wird sicher informiert. Die „Lufthoheit“ auch darüber hat der DAV Karlsbad aber ausdrücklich nicht mehr.

Übrigens: Da der DAV Karlsbad ja sicher auch dabei alles Andere tun will (!?), als sich nutznießend die Arbeit Anderer zuzueignen und nie und nimmer auch nur ungefragt und unabgesprochen oder gar unkameradschaftlich oder gar illegal etwas tut (!??), bittet der Autor hiermit formlos darum, das Bild zu Neuhaus auf der aktuellen Homepage umgehend zu entfernen. Dieses unterliegt dem Urheberrecht und das könnte sonst Probleme bereiten. Danke..


30.09.2020, 09:00: (Burgfelsen Neuhaus – Klettern Windischeschenbach)
Aktuelle News zum und am Burgfelsen nun hier – selbstverständlich beim einzigen „Original“ 🙂


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