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Ferienprogramm Windischeschenbach am Burgfelsen Neuhaus

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2016 – Burgfelsen Neuhaus

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2017 – Burgfelsen Neuhaus

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2018 – Burgfelsen Neuhaus

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2019 – Burgfelsen Neuhaus

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2020 – Burgfelsen Neuhaus

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2021 – Burgfelsen Neuhaus

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Von paranormalen Phänomenen am Burgfelsen Neuhaus in Windischeschenbach

Es wird immer besser! U.a. Wahrnehmungsstörungen, Beurteilungsstörungen,  Störungen des Sozialverhaltens sowie psychosoziale Störungen waren am oberen Hinteren Hang des Burgfelsens Neuhaus ja bereits bekannt, nun aber wurde erstmals auch von offenbar paranormalen Aktivitäten berichtet! Wegen der „Verstörungen“, die diese außergewöhnlichen Erfahrungen bei den „Opfern“ hervorriefen, erreichte uns umfänglichere Information zu den Vorgängen am 22.09.2020 verspätet erst jetzt.

Die neuen Erkenntnisse werfen ein ganz neues Licht auf vorliegende Schilderungen, nach denen am hinteren Hang praktisch permanent Zoiglbesucher den Hang aufwärts strebten und sich dabei offenbar angeblich nicht einmal von Grenzen zu privaten Anwesen aufhalten ließen! Damit mußte sich selbst Bürgermeister Budnik offenbar bereits beschäftigen! War er gar das erste Opfer!?

– Aber waren es nun am Ende gar keine Zoiglbesucher!? Waren es auch weder objektive Wahrnehmungsstörungen noch simple Lügen, sondern vielleicht Geisterjäger, Ghostbusters, 😮 auf der Spur der Schattenmenschen? Oder waren es umgekehrt vielleicht Geistwesen und Gespenster!?

Vieles spricht in der Tat dafür! So wurden die geheimnisvollen offenbar unsichtbaren Zoiglbesucher/Grenzverletzer z.B. wohl nur von ganz wenigen (tatsächlich keiner halben Handvoll) „Auserwählten“ gesehen bzw. „wahrgenommen“ und die Berichte der seltsamen Ereignisse am 22.09.2020 scheinen nun ggf. konkret auch auf Übernatürliches hinzuweisen!

Ggf. waren selbst die mysteriösen „näherrückenden Baumfällungen und Rodungen“ am oberen Hinteren Hang, von denen man hörte, “ Trumpsche Explosivbäume “ oder sonstig Paranormales!?

Hier wollen wir nun aber bewußt noch nicht ins Detail gehen! Diese Seite nimmt Wissenschaft ernst und möchte die Ergebnisse daher erst noch validieren. Dazu sind weitere Untersuchungen und Versuche sowie ggf. auch erst das anregende Studium von „Fachliteratur“ (Beispiel) unumgänglich.

Wir halten Sie aber gerne auf dem Laufenden und sind zuversichtlich, daß wir das „klären“. Wozu gibt es „Man in Black“ 😉 – Also los 🙂 !

Bis dahin empfehlen wir:

Die Geister, die ich rief...: Amazon.de: Bill Murray, Karen Allen, John  Forsythe, John Clover, Robert Mitchum, Brian Murray, Carol Kane, Bobcat  Goldthwait, David Johansen, Mabel King, John Murray, Nicholas Philipps,  Michael J.

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Burgfelsen Neuhaus – News

Burgfelsen Neuhaus – News

Burgfelsen Neuhaus – News ab sofort hier – beim einzigen Original 😉

Der Autor dieser Seite war 2016 nicht nur Ideengeber, Erlaubniseinholer, Zuzieher seiner Sektion und „Hauptarbeiter“ (sowohl bzgl. grundlegender Arbeiten, als auch Routenanzahl wie anschließender Dokumentation sowie Hege und Pflege der Kletterfelsen am Neuhauser Burgfelsen und des gesamten Hanges), sondern hat seither auch umfangreich und aktuell informiert.

Bis August 2020 ist dies zum Nutzen seiner Sektion (von dieser durchaus eingeräumt) gerne auf deren Homepage geschehen und konnte diese u.a. auch auf eine Vielzahl seiner Fotos zurückgreifen.

U.a. aufgrund untragbarer fachlicher Differenzen hat er als langjähriger „Projektleiter Kletterfelsen Neuhaus“ gegenüber der aktuellen Stadtverwaltung wie gegenüber „seiner“ Sektion dann Anfang August 2020 die Einstellung aller bisher wahrgenommenen ehrenamtlichen gemeinnützigen Tätigkeiten für diese angezeigt. Damit war seinerseits auch ein Ende der Information auf der DAV-Sektionsseite verbunden. Eine Vielzahl von Artikeln und Informationen ist in Folge nach Neuhaus „umgezogen“. Auf der Sektionsseite entstand eine diesbzgl. „Leere“, der man mit Schnellschuß anfangs sogar wieder nur mit einem Foto des Autors und entsprechender Urheberrechtsverletzung gegenzusteuern versuchte. – Nun, erledigt und „geschenkt“ 🙂 !

Die wesentlichen Informationen zum Burgfelsen Neuhaus finden sich auf dieser Seite und bei Thecrag. Das hat nun auch Google langsam bemerkt 🙂 Wer also sucht, der wird leicht an den richtigen Stellen fündig. Im Zweifel geht dies spätestens über den „Umweg“ von Links auf „Sekundär-Seiten“ 🙂

Schon der hier zur Verfügung gestellte Informationsumfang sowie Urheberrecht dürften vermutlich langfristig garantieren, daß dies auch so bleibt. – Gegen „hübsche Bildchen“ andernorts ist ohnehin nicht einzuwenden 🙂

Aktuelle Informationen zu den „Neuhauser Burgfelsen“ finden sich nun kompakt hier, um nicht permanent den „Ursprungsartikel“ fortschreiben zu müssen:


__08.2020: Aktuell August 2020

03.09.2020: 03.09.2020, 09:00

29.09.2020: nette Luftbilder des Felsens auf der Sektionsseite

30.09.2020: Burgfelsen Neuhaus – News


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Biosphärenreservat Hinterer Burgfelsen in Neuhaus !?

Biosphärenreservat Hinterer Burgfelsen in Neuhaus

Unglaubliches in Windischeschenbach: Sollte Neuhaus tatsächlich ein eigenes Biosphärenreservat bekommen!?

Wir werden ggf. gerne berichten!


s.a. „Rodungsarbeiten“ am Burgfelsen Neuhaus!

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Vom Umgang mit Querulanten

Vom Umgang mit Querulanten

(in Arbeit)

Man sollte es fast nicht für möglich halten, aber es gibt wohl auch im „Paradies“ Querulanten *). Grundsätzlich ist es vermutlich oft das Beste, diese nicht einmal zu ignorieren, nicht immer ist das aber möglich und manchmal wäre es auch alles andere, als sinnvoll, da diese sich sonst von ihrem vermeintlichen „Erfolg“ ggf. ja glatt noch bestätigt und angespornt fühlen und just so weitermachen oder gar versucht werden noch eins draufzusetzen.

Njet 🙂 !

Ggf. gilt: Nichts schlimmer, als „ernstgenommene“ Querulanten. Man wird die nicht los, indem man ihnen „entgegenkommt“.


*) hier: Person, die an allem etwas auszusetzen hat, sich wegen jeder Kleinigkeit beschwert und dabei hartnäckig auf ihr [vermeintliches] Recht pocht
(Definitionen von Oxford Languages)

https://www.fnp.de/frankfurt/extratipp/amok-laufen-querulanten-gefaehrlich-interview-kriminalpsychologin-lydia-benecke-3763475.html

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Burgfelsen Neuhaus – Klettern.

Burgfelsen Neuhaus – Klettern Windischeschenbach Der Burgfelsen Neuhaus – Klettern in Windischeschenbach – Burgfelsen Neuhaus – WindischeschenbachNeuhauser Burgfelsen, Windischeschenbach

(von Dipl.-Geol. Harald Rost, Windischeschenbach, November 2016)

Aktuell August 2020
03.09.2020, 09:00

Gemeinnützige Erschließung der Burgfelsen Neuhaus auf Areal mit Körperschaftswald zum Klettern mit dankenswerter Erlaubnis der Stadt Windischeschenbach ab Frühjahr 2016 auf Initiative und unter Leitung von und durch Harald Rost und „seiner“ von ihm eingebundenen DAV-Sektion Karlsbad (Tirschenreuth). Die schöne bis 20 m hohe Felsenzeile erstreckt sich auf ca. 90 m Länge direkt entlang der Naabstraße im Waldnaabtal zwischen den Stadtteilen Neuhaus und Windischeschenbach. Unmittelbar auf den imposanten Granit-Felsen thront die Burg Neuhaus.

Burgfelsen Neuhaus – Klettern in Windischeschenbach (-> Google-Earth)

Nach grundlegender Hang- und Wanderschließung wurden zwischen Frühjahr und Herbst 2016 von Sektionsmitgliedern und einigen weiteren tatkräftigen Kletterkollegen gemeinnützig bereits fast 60 Routen u. Varianten (s. Topos) im Schwierigkeitsbereich zwischen UIAA 2 und 8- angelegt. Dabei erfolgten an den Zugangs-Trampelpfaden am Fuß der Felswände auch bereits Erosionschutzmaßnahmen und wurden „wilde Zugänge“ über Böschung und Hang durch einfache Maßnahmen bereits im Ansatz umwelttechnisch korrekt wirksam verhindert, um selbst den Wildwuchs am Hang zu schützen und zu erhalten (s. Situation 08/2020 – „Unverständiger Teilrückbau“). Quasi mitten in der Stadt wurde so ein über die Jahre immer wieder stark verwildernder, pflegebedürftiger und ursprünglich schadlos kaum begehbarer Hang mit schnell unansehnlich werdenden und steinschlaggefährdeten Felsen in ein richtiges Kleinod verwandelt. Vorher war an diesem stadtseitig regelmäßig wenig naturfreundlich immer wieder einfach alles „plattgemacht“ worden (s. Bild), um dann die Folgejahre, ökologisch wenig hochwertig, bis zum erneuten Kahlschlag wieder zuzubuschen.

Der durch viele ehrenamtliche Arbeitsstunden so entstandene naturnahe „Kletterpark“ findet als optischer und sportlicher Pluspunkt der Stadt breite Akzeptanz nicht nur bei den Kletterer der Region, sondern auch bei Bürgern und Touristen, die den Sportkletterern unter der Burg am Wochenende gerne von der Waldbnaabbrücke zusehen, bevor sie in einer der zahlreichen Zoiglstuben einkehren. (s. a. Teilrückbau in 08/2020)

Burgfelsen Neuhaus – Klettern

Die für Granit außergewöhnliche Vielfalt unterschiedlicher Gesteinsstrukturen (Risse, Spalten, Kamine, Blöcke, Reibungsplatten, Leisten, Einzelkristalle, Aufleger, Überhänge, Dächer, Pfeiler – eigentlich fehlen nur „Dolomit-Löcher“) ermöglicht Klettern in fast allen Spielarten und mit vielen abwechslungsreichen Varianten. Durch das breite Schwierigkeitsspektrum und i.d.R. gute und angstfreie Bohrhaken-Absicherungsmöglichkeiten findet so vom Einsteiger bis ambitionierten Sportkletterer fast jeder das Richtige für seine Verhältnisse.

Durch die Lage in der Stadt, unweitem Parkplatz und nahem Bahnhof sind die Felsen gut erreichbar. Daneben trocknen sie äußerst schnell ab. Ihre Exposition bedeutet teilweise durchgehend Sonne und speziell im Sommer kann es so ab Mittag durchaus auch mal „sportlich warm“ werden und ggf. das Schwimmbad Windischeschenbach, ein Eis oder ein „ortsübliches Kaltgetränk“ eine Alternative darstellen 🙂 . Abgerundet wird das Klettererlebnis durch das Flimmern und Rauschen der Waldnaab sowie am Wochenende, in der Hauptstadt des Zoiglbieres (!), mit dem empfehlenswerten Besuch eines der regionaltypischen Zoigl. Dort kann man neben dem speziellen, im Kommunbrauhaus gebrauten Zoiglbier auch gute und preiswerte Brotzeiten genießen.

Weitere Infos:

Bayernatlas
Bayernatlas, Geologische Karte von Bayern, 1:200 000 CC6334 Bayreuth, Umweltatlas Bayern

Geologie

Topos und Kletterführer

Der Autor dieses Artikels, Initiator und „Hauptfederführende“ der Erschließung, Harald Rost, hat die Routen am Burgfelsen Neuhaus vollständig in Thecrag-Fototopos aufgearbeitet, die kostenlos (!) auch als HTML-Guide ausgedruckt werden können (Stand möglichst aktuell).

In freundlicher Kooperation mit Christian Hartl haben diese Infos im Oktober 2016 Eingang in die Neuauflage des Kletterführers Ostbayern (+ App Guide Vertical Life) gefunden. (Stand August 2016! Damit „fehlen“ mittlerweile fast 1/3 der Routen – auch in der App VerticalLife! Aktuell sind die Thecrag-Topos.)

Sektoren Burgfelsen Neuhaus:

Burgfelsen Neuhaus – Klettern

1. Nepomuk (brückseitiges vorderes Wändchen)
2. Loreley (Turm des vorderen Hauptmassivs)
3. Breite Rast (balkonartiger 2. Gipfel des vorderen Hauptmassivs)
4. Zwischenwand (Wand zwischen Breite Rast und Riesentreppe)
5. Riesentreppe (der von der Kreuzung wie ein tafeliger Feldspatkristall aussehende Felsblock und Blöcke darüber)
6. Mittlerer Hang (Hangteil zw. Riesentreppe und Zyklop-Fels)
7. Zyklop- bzw. Vexier-Fels (je nach Perspektive ein vielfältiger Vexier. Eine Variante ist der Zyklop)
8. Hochalm
9. Thron-Felsen (Felsabschnitt mit thronartigen Absätzen)
10. Höhlen-Fels (hinterster Abschnitt der Felsenzeile mit markantem Dachfelsen und Höhle)

Galerie Burgfelsen Neuhaus

Kletterbilder 2016
Kletterblider 2017
Ferienprogramm 2016*
Klettern BFNH, User-Pic-Uploads
Felsimpressionen
Facebook Burgfelsen Neuhaus

Presseberichte/Veröffentlichungen

Ferienprogramm der Stadt – Abseilen erwünscht
(Der Neue Tag, 16.07.2016; Vorstellung Ferienprogramm)
Fast 40 Routen am Neuhauser Burgfelsen – Klettern mitten in der Stadt
(Der Neue Tag, 08.08.2016; Bericht zur Erschließung)
Klettern als Ferienaktion – Abseilen am Burgfelsen
(Der Neue Tag vom 15.08.2016; Bericht zur DAV-Beteiligung Kinderferienprogramm Windischeschenbach 10.08.2016)
Wild-Kletterer – Kein Versicherungsschutz
(BR-Abendschau vom 30.09.2016; Mehr als „unglücklich“ betitelter Bericht zu Falkenberg vom 26.09.2016 mit kurzer Stippvisite in Neuhaus am Ende (2:15). – BTW: „Wild“ und „verboten“!? Der Beitrag selbst eröffnet, daß dem eben genau nicht so ist!)
Unterwegs mit dem Tandem – Kabarettist Norbert Neugirg
(BR-Frankenschau vom 02.10.2016; 14.09.2016: bei 5:00 radelt Norbert Neugirg mit dem Tandem am Neuhauser Burgfelsen vorbei, an dem gerade geklettert wird)
Oberpfälzer Loreley – Alpenverein richtet Klettergarten ein
(OWZ vom 05./06.10.2016; Bericht zur Erschließung)
Kinderferienprogramm Windischeschenbach, 10.08.2016
(Harald Rost – Bericht vom 08.10.2016)
HARTL, C.: Kletterführer Ostbayern.- 2. Auflage
(Panico Alpin-Verlag 17.10.2016, mit Abschnitt Neuhauser Burgfelsen)
Windischeschenbach – Klettern
Homepage Stadt Windischeschenbach, Nov 2016 (am 08.09.2020 dort nach UrhG-Bitte abgeschaltet)

Gesteine, benachbarte Kletterfelsen u. Klettergebiete bis 100 km

Neuhaus ist hervorragender Ausgangspunkt für weitere Klettereien. Wer Geschmack an Granit gefunden hat, kann sich im Waldnaabtal und Oberpfälzer Wald, im unweiten  Steinwald (ab 18 km) und im Fichtelgebirge überzeugen, daß Granit nicht langweilig ist und jede Varietät und jeder Felsen andere Anforderungen an den Kletterer stellt. Aber auch wer eine kleine „Granitpause“ braucht, findet kaum irgendwo anders in so geringer Entfernung in so vielen alternativen Gesteinen so viele Routen: Anspruchsvolle Sandsteinklettereien finden sich schon nach 35 km Fahrstrecke. Nur 50 km entfernt bieten Fränkische und Hersbrucker Schweiz Kalk und Dolomit in einem der berühmtesten Klettergebiete der Welt, dem Frankenjura. An reinem Quarz kann nach 60 km am nördlichsten Ausläufer des Böhmischen Pfahls geklettert werden. „Basaltkletterei“ an Säulen und Rissen bietet ein Vulkanit im benachbarten Tschechien nach 73 km. Wieder komplett andere Kletterei in Gneis und Diabas wären mit ca. 100 km Anfahrt erreichbar. Wo hat es das sonst so 🙂 !? Selbst Amphibolit, das beherrschende Gestein bei der Bohrung der benachbarten KTB, bietet vielleicht in Zukunft einmal fast „alpine“ Klettereien und selbst kleine MSL (!), für die man augenblicklich schon mindestens 80 km in die Fränkische oder nach Karlsbad (Hans-Heiling-Felsen) fahren müßte. Mit den vielfältigen Möglichkeiten ist Neuhaus und die nördliche Oberpfalz förmlich ein klettertechnisches El Dorado 🙂

Zur Geologie der Burgfelsen Neuhaus

(von Dipl.-Geol. Harald Rost, Windischeschenbach, Nov 2016)

Wie der Steinwaldgranit und die Granite von Friedenfels, Mitterteich, Falkenberg/Liebenstein, Bärnau, Rozvadov, Flossenbürg und Leuchtenberg gehört der Granit in Neuhaus zum sog. Nord-Oberpfalz-Pluton (s.a. LfU Bayern: Beschreibung Flossenbürger Granit). Der meist dunkel wirkende Granit der neuen Kletterfelsen weicht von dem des Steinwaldes in Gefüge und Strukturen allerdings deutlich ab. Das Gestein ist porphyrisch mit großen Feldspateinsprenglingen und Xenolithen. Es ähnelt daher dem Falkenberger Granit. Im Gelände ist er von diesem aufgrund des kontinuierlichen Gesteinsübergangs, vor allem entlang des Waldnaabtales, tatsächlich auch nicht wirklich abzutrennen und so liegt es augenscheinlich nahe, es handele sich um eine Varietät von diesem, ähnlich, wie dies für den Liebensteiner Granit gilt. Offenbar auf Basis geochemischer Untersuchungen wird der Neuhauser Granit offiziell aktuell jedoch dem älteren (WENDT et. al. 1986) Leuchtenberger Granitkörper zugeordnet, auch wenn das Gestein makroskopisch speziell mit der Typlokalität des „Leuchtenberger Granits“ keine Ähnlichkeiten aufweist und so zumindest petrographisch schwerlich nomenklatorisch korrekt tatsächlich als solcher auszuweisen ist. Im Geotopkataster Bayern des Bayerischen Landesamts für Umwelt sind die Neuhauser Burgfelsen als „Granitfelswand in Neuhaus, Geotop-Nummer 374R032,“ mit Stand 21.05.2015 unter dem Punkt „Geologie“ aus besagten geochemischen Gründen (Auskunft auf Email-Nachfrage 2015) dem Leuchtenberger Granit zugeordnet. STETTNER (1992) hingegen bezeichnet die „Aufschlüsse 15: Windischeschenbach-Neuhaus“, „Felsen unterhalb der Burg“, als Falkenberger Porphyrgranit (S. 101).

.

P.S.: Wenigstens eine Veröffentlichung dazu sollte eigentlich jeder Neuhaus-Kletterer verinnerlicht haben 🙂 :

SIEBEL, W. & CHEN, F. (2010):
Zircon Hf isotope perspective on the origin of granitic rocks from eastern Bavaria, SW Bohemian Massif.- Int. J. Earth Sci. (Geol. Rundsch.); 99: 993-1005.
(-> Uni Tübingen)

SIEBEL, W., CHEN, F. & SATIR, M. (2003):
Late-Variscan magmatism revisited: new implications from Pb-evaporation zircon ages on the emplacement of redwitzites and granites in NE Bavaria.- Int. J. Earth Sci. (Geol. Rundsch.); 92, 1: 36-53.
(-> Uni Tübingen)

SIEBEL, W., TRZEBSKI, R., STETTNER, G., HECHT, L., DASTEN, U., HÖHNDORF, A. & MÜLLER, P. (1997):
Granitoid magmatism of the NW Bohemian massif revealed: gravity data, composition, age relations and phase concept.- Geol. Rundsch.; 86, 1: 45-63.
(-> Springer Link)

SIEBEL, W., HÖHNDORF, A. & WENDT, I. (1995):
Origin of late Variscan granitoids from NE Baveria, Germany, exemplified by REE and Nd isotope systematics.- Chemical Geology; 125, 3-4: 249-270.
(-> ScienceDirect)

SIEBEL, W. (1993):
Der Leuchtenberger Granit und seine assoziativen magmatischen Gesteine: Zeitliche und stoffliche Entwicklungsprozesse im Verlauf der Entstehung des Nordoberpalz-Plutons.- Diss. Univ. Heidelberg: 308 S.

STETTNER, G. (1992):
Geologie im Umfeld der Kontinentalen Tiefbohrung, Oberpfalz, Einführung und Exkursionen.- 240 S., 139 Abb., 3 Tab., 1 Kt. 1:50000; München (Bayer. Geol. LA).
(-> LfU Bayern – auch kostenloser PDF-Download!)

WENDT, I., CARL, C. & STEINER, L. (1992):
Ergänzende Messungen zum Friedenfelser Granit (Steinwald) und radiometrische Datierung der Ganggranite im Falkenberger Granit. – Entstehung der Granitoide des Oberpfälzer Waldes.- Geol. Jb.; A 137: 26 S., 25 Abb., 18 Tab.; Hannover (Schweizerbart).

WENDT, I., LENZ, H. & DELISLE, G. (1986):
Gesamtgesteins- und Mineraldatierungen des Falkenberger Granits. – Rb/Sr-Gesamtgesteins-Altersbestimmung am Weißenstadt-Marktleuthener Porphyrgranit des Fichtelgebirges [The subsurface temperature field resulting from obduction of a crustal segment ].- Geol. Jb.; E 34: 85 S., 28 Abb., 15 Tab.; Hannover (Schweizerbart).

MADEL, J. (1968):
Magmatische Entwicklung der Massivgranite der nördlichen Oberpfalz, aufgezeigt an der arealen Variation einiger Haupt- und Spurenelemente.- Diss. Univ. München.

DIMROTH, E., SÖLLNER, K., STETTNER, G., GUDDEN, H. & RÜCKERT, G.  (1965):
Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, Blatt Nr. 6038 Waldershof.- 126 S., 26 Abb., 1 Beil.; München (Bayer. Geol. LA).
(-> LfU Bayern – auch kostenloser PDF-Download! )
(S. 38: Granite und ihre Ganggefolgschaft; S. 39: Falkenberger Granit)

MUZAFFER, A. (1957):
Geologie und Petrographie des Falkenberger Granit-Massivs und seiner Ganggefolgschaft.- Diss. LM-Univ. München: 35 S.


Hm, war die Seite „Burgfelsen Neuhaus – Kletternnicht mal andernorts „beheimatet“?
Korrekt! „Rückbau„! :

Der vollständigere Artikel ist im August 2020 aus aktuellem Anlaß quasi von Tirschenreuth nach Windischeschenbach/Neuhaus „umgezogen“ bzw. „heimgekehrt„.

Hier befindet sich der Felsen, hier lebt der im Zweifel dann doch äußerst lokalpatriotische und primär Windischeschenbach verpflichtete „Ideengeber“, der es 2016 überhaupt erst „seiner“ Sektion ermöglicht hatte „mitzumachen“ und in Folge zweifelsohne (- bisher haben zumindest alle zugestimmt) zu profitieren. Hier entstanden dieser und viele andere Artikel sowie alle Webtopos und Beschreibungen des Neuhauser Felsens. Zudem wäre das gemeinnützige ehrenamtliche „Kümmern“ und die „Pflege“, die die Felszeile bis Juli 2020 ansehnlich, sauber und sicher hielten (bis hin zu „ingenieurgeologischer Betreuung“ und oft mühevoller, manchmal auch durchaus „unschöner“ „Hausmeisterarbeit“) und so wohl auch zur breiten Akzeptanz beitrugen, aus Tirschenreuth nur schwer zu bewerkstelligen gewesen (so sich denn nach Erschließung überhaupt jemand auch dafür zuständig gefühlt hätte – über das Klettern, das „Rotpunkten“ und ggf. begrüßenswerte vereinzelte „Pflege“ eigener Routen hinaus). Es ist also ggf. durchaus „passender“, wenn nun auch diese Seite zum „Burgfelsen Neuhaus – Klettern“ wieder „hier“ in Neuhaus“ ist.


03.09.2020, 09:00:
Der DAV Karlsbad vermeldet auf seiner Homepage, daß Klettern in Neuhaus weiterhin „wie gewohnt“ möglich sei.


Nun, die Haken sind noch da und Klettern ist auch noch nirgends verboten. Man kann also aktuell noch alle Routen klettern und zumindest „Klettern“ wird wohl auch „irgendwie“ so bleiben. „Verdienst“ der Sektion ist das aber nicht. Am bisherigen „Teilrückbau“ des gesamten Umfelds und der insgesamt unguten Entwicklung dagegen haben die Sektion bzw. hauptsächlich wohl einer davon (der, ohne den vermeintlich einfach nichts läuft) und ein Vorstand, der dies teilw. mit einem gewissen Monotheismus zu vertreten hat und es „danach“ nicht verstand, noch irgendwie mäßigend gegenzusteuern – durch „eigenwilliges kameradschaftliches Verhalten“ durchaus ihren unguten „Anteil“!

Wie genau es in Neuhaus nun weitergeht, das dürfte aktuell ein ganzes Stück weit jenseits der Entscheidungsfreiheit der Sektion sein. Darüber wird hauptsächlich in Windischeschenbach und Neuhaus diskutiert und befunden. – Man wird sehen und es wird sicher informiert. Die „Lufthoheit“ auch darüber hat der DAV Karlsbad aber ausdrücklich nicht mehr.

Übrigens: Da der DAV Karlsbad ja sicher auch dabei alles Andere tun will (!?), als sich nutznießend die Arbeit Anderer zuzueignen und nie und nimmer auch nur ungefragt und unabgesprochen oder gar unkameradschaftlich oder gar illegal etwas tut (!??), bittet der Autor hiermit formlos darum, das Bild zu Neuhaus auf der aktuellen Homepage umgehend zu entfernen. Dieses unterliegt dem Urheberrecht und das könnte sonst Probleme bereiten. Danke..


Schade jedenfalls, daß die Loreley bzw. das ganze bisher positiv beispielhafte Projekt „Burgfelsen Neuhaus – Klettern“ an der Felszeile aufgrund des Rückbaus und damit ausgelöster aktueller und zukünftiger Zerstörungen sowie künftig unterbleibender oder erwartbar zumindest wieder weit „unsensibler“ und unfachkundiger ausgeführter „Gehölz- und Hangpflege“ (gerade auch zum Nachteil von Fauna und Flora!) nun wohl eher als „Kaputtnik“ zu einem Mahnmal für bzw. gegen Charakterschwächen, Unkameradschaftlichkeit und Inkompetenzen wird. – Nun, zumindest in Neuhaus weiß man korrekt zuzuordnen.

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Ferienprogramm Windischeschenbach, 2021 – Station Burgfelsen Neuhaus

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2021 – Station Burgfelsen Neuhaus

Zu gegebener Zeit wird informiert.

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„Rückbau“ am Neuhauser Burgfelsen

Rückbau am Neuhauser Burgfelsen: Wenig sachgerechte und letztlich kontraproduktive Maßnahmen am Burgfelsen Neuhaus seit Ende August 2020

Seit Juli 2020 erfolgen am Neuhauser Burgfelsen leider eine Reihe wenig sachgerechter und letztlich sogar kontraproduktiver Maßnahmen, die Ende August 2020 in einen ebensolchen Teilrückbau mündeten.

Die Neuhauser Burgfelsen in Windischeschenbach galten nach ihrer Erschließung als Kletterfelsen 2016 und den damit verbundenen landschaftspflegerischen Maßnahmen wie Felsfreistellung, Erosionsschutz, Entbuschung und Gehölzpflege, bisher überregional in vielen Dingen als positiv beispielhaft.

Viele Gemeinden und Städte hätten sich nach solch einem optischen und sportlichen Attraktivitätsfaktor unmittelbar in der Stadt als Alleinstellungsmerkmal die Finger geleckt. Um ihren eigenen Bürgern Ähnliches bieten zu können, für steigenden Bekannt- und Beliebtheitsgrad sowie damit verbunden den touristischen „Mehrwert“ hätten viele wohl sogar gerne Geld in die Hand genommen. Windischeschenbach mußte das nicht. Es fiel der Stadt und dem Bürgermeister K. Budnik (der dies durchaus vielfältig offenbar auch gerne nutzte) quasi in den Schoß! Nicht einmal die anschließende fast 5-jährige Betreuung und Pflege (Erosionsschutz, Gehölzpflege, regelmäßige fachtechnische Sicherheitsbegehungen) kosteten Geld, sondern sparten der Stadt nach eigener Aussage sogar anderweitige Kosten. „Resultierende“ Einsätze im Umfeld (s.a.) wurden ebenso gerne genutzt, um Kosten zu sparen und öffentlichkeitswirksame Presseberichte zu generieren.

Was aber nichts kostet, ist denen, die es bekommen, oft nichts wert. So auch hier: Der vom Bürgermeister persönlich angeordnete Rückbau am Neuhauser Burgfelsen (oder „Teilrückbau“ (?)) hat begonnen – und dies in einer absprache- wie kopflosen plötzlichen „Eile“, die zusätzlich erstaunt! Neben der grundsätzlichen Art und Weise sind dabei auch die tatsächliche Notwendigkeit und Alternativlosigkeit (!) sowie insbesondere letztlich alle Entscheidungsgrundlagen zu hinterfragen und in einigen Bereichen entsprechende massive auch fachliche Mängel wohl fast zwingend zu kritisieren!

Nicht zuletzt auch deshalb hat der ursprüngliche langjährige „Projektleiter Kletterfelsen Neuhaus“ sowohl gegenüber der aktuellen Stadtverwaltung wie gegenüber „seiner“ Sektion mit Wirkung ab Anfang August 2020 die Einstellung aller bisher wahrgenommenen ehrenamtlichen gemeinnützigen Tätigkeiten angezeigt.

(Damit sind für diese auch ein Entzug bisher vom Autoren gerne erteilter Nutzungsgenehmigungen und somit manch „leere Seiten“ oder nun nicht funktionierende Links bzw. „404-Fehler“ verbunden.)

Die offenbar angezielten und begonnenen Maßnahmen sind aus seinem durchaus professionellen Blickwinkel in sicherheits- wie umwelttechnischer Sicht (er ist Ingenieur- und Umweltgeologe mit langjähriger Berufspraxis) als höchst problematisch und kontraproduktiv anzusehen – und dies letztlich sogar bzgl. der vorgeblich angestrebten Zwecke, die aber ohnehin selbst zu hinterfragen sind.

Andernorts wird jedenfalls unter großen Mühen zur Unfallvermeidung, aus Naturschutzgründen sowie schlicht auch zum Erhalt einer bestimmten „Optik“ und Akzeptanz in der Bevölkerung unter Mobilisierung ehrenamtlicher Kräfte und unter Einbeziehung einer gewissen Fachkompetenz sowie teilweise durchaus kostenträchtig, wilden Wegspuren und Erosion sowie den dadurch entstehenden Schäden und negativen Folgen mit just den Maßnahmen gegengearbeitet, die nun in Neuhaus „rückgebaut“ werden. – Nun das sorgt zumindest recht sicher dafür, daß der Neuhauser Burgfelsen und Windischeschenbach bundesweit weiterhin „einzigartig“ und „beispielhaft“ im Gespräch bleiben werden: So wie nun 5 Jahre lange positiv, ab August 2020 nun mit dem „Rückbau am Neuhauser Burgfelsenaber eben leider negativ. – Schilda läßt grüßen!

Das, was aktuell passiert und folglich absehbar weiter passieren wird, sowie die Art und Weise und insbesondere die offenbar durchaus mehrschichtigen Gründe, warum dies nun alles so stattfindet, ist jedenfalls durchaus von öffentlichem Interesse und gerne wird auch an dieser Stelle weiterhin berichtet.

Sachlich geht es dabei um

  • Anlaß
  • Geologie, Umwelt- und Naturschutz
  • sicherheitstechnische Aspekte
  • sowie um eine etwas fundiertere juristische Bewertung mit mehr Fachkenntnis, als sie offenbar bisher vorhanden ist

Für Stadt, Bürger, Touristen und Kletterer sowie insbesondere auch die Natur am Felsen (Fauna und Flora) ist es überaus schade, daß der gute Zustand bis Ende August 2020 offenbar in unseliger Allianz mehrerer „Spezialisten“ so nun wohl dauerhaft kaputtgemacht wird. Maßgebliche Beeinträchtigung bis Zerstörung lassen befürchten, daß die Felszeile, statt „Schmuckstück“ der Stadt zu sein, in Kürze vergleichsweise wohl eher als mahnender „Kaputtnik“ „glänzt“.

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„Rodungsarbeiten“ am Burgfelsen Neuhaus!

Unglaublich: Rodungsarbeiten am Burgfelsen Neuhaus!

Man sollte es fast nicht für möglich halten und die allermeisten Neuhauser, inkl. des „Berichterstatters“ haben davon bisher wohl nichts mitbekommen, aber es wird am Neuhauser Burgfelsen bzw. am hinteren Hang in der Naabstraße immer „großflächiger gerodet“ (s.a. Bild 1). Ganz so ähnlich wie im brasilianischen Amazonasgebiet dringen dort offenbar Holzfäller immer weiter in den „Urwald“ vor und verwüsten mehr Flächen denn je!

Auch die Probleme ähneln sich stark und es gibt viele Parallelen: in Brasilien lebt u.a. die indigene Gemeinschaft der Ituna-Itatá in freiwilliger Selbstisolation tief im brasilianischen Amazonasregenwald. Wie viele Menschen der Ethnie angehören, ist weitgehend unbekannt, man weiß nicht einmal, wie sich die Ituna-Itatá selbst nennen. Bei all diesen Unklarheiten ist allerdings eines sicher: Der Lebensraum der Ituna-Itatá ist stark bedroht! (Quelle: SZ, 17.05.2020).

Ähnlich lebensbedrohliche Effekte scheinen nun in Neuhaus aufzutreten: Während die Indios in Brasilien aber vorwiegend unter dem Einfall von Goldsuchern, Holzhändlern sowie den Rodungen für Weidevieh und Sojaplantagen von Großgrundbesitzern in ihren Lebensraum darben (s.a.) , leiden unzählige „Betroffene“ in Neuhaus bereits an Vorgängen und angeblichen Vorgängen außerhalb (z.T. weit außerhalb) ihres eigenen Grundstückes! – Irgendwie also fast noch schlimmer!?

Was da konkret abgeht!? Nun, es sind vorgeblich anscheinend permanent den Hang auf- und abstreunende „Vagabunden“ (oder ist es gar ein laut trommelnder Flashmob, weil ansonsten ja eigentlich auch nicht wahrnehmbar!?) sowie Großgruppen von sog. „Kletterern“ (s.a. Bild 2). Letzteren verwehren entlang der Naabstraße kaum gangbare Steilwände den Weg zum ersehnten Gipfelglück, so daß diesen deshalb kaum eine andere Alternative bleibt, als sich, die Felsklippen umfassend vermeidend, stattdessen am hinteren Hang „hochzukämpfen“.

Als wäre das aber wirklich noch nicht schlimm genug, verursachen die so entstehenden und wohl extra dafür angelegten „Wege“ und Schneisen (?) angeblich völkerwanderungsähnliche Menschenmassenbewegungen von randalierenden Zoiglbesuchern in Richtung Burgstraße, die so wohl überaus schlau (weil ja eh noch nüchtern!?) den steilen und einfacheren offiziellen Aufstieg über den Hammerweg vermeiden, dabei dann ggf. permanent durch ein Privatgrundstück laufen, sich diesem aber zumindest „annähern“ (!) 😮

Spätestens dafür müßte man dann schon sicher Verständnis haben! Ist es nicht vollkommen üblich, daß man mit einem eigenen Grundstück auch praktisch unumschränkte Verfügungsmacht über alle Nachbargrundstücke erwirbt – auch ganz unabhängig von tatsächlichen Vorgängen, Emissionen und Immissionen!? Ist es nicht schlicht „normal“, daß man selbst dem Grundstückseigentümer, insbesondere der öffentlichen Hand (!) vorgeben kann, was dort passiert, was er dort zu tun hat, aber insbesondere auch, was er dort gefälligst zu lassen hat (inkl. Fällung von Totbäumen wg. Verkehrssicherung) – absolut umfassend eben und ggf. auch gegenüber dem Gemeinwohl vorrangig!? Und überhaupt: im Seerecht gibt es ja auch z.B. 200-Meilen-Zonen! Zumindest so gesehen sind die vorgetragenen „Ansprüche“ ja ggf. glatt noch bescheiden!

Für tatsächlich betroffene Besitzer von Privatgärten ist dies jedenfalls schon echt hart! Verschlimmert wird die Situation für Beschwerdeführer dann ggf. aber noch dadurch, daß es manchmal schwierig ist, berechtigte Beschwerden von rein querulatorischen (s.a. AGO §§ 30, 31 😉 ) zu trennen, insbesondere wenn die „Beschwer“ nicht wirklich nachvollziehbar ist. Ggf. hilft da dann aber eine gewisse „Großzügigkeit“ der Beschwerdestelle.

Im Idealfall und bei entsprechender williger „Mitarbeit“ der öffentlichen Hand könnte man ja ein „Naturschutzgebiet“ und ein komplettes Betretungsverbot anstreben und – bei Ausnahme für eigene Betretung und selbstangemaßten Nießbrauch versteht sich! – seine eigenen Grundstücksgrenzen so letztlich irgendwie billig erweitern (s.a. Link „Biosphärenreservat in Neuhaus?“)!?

Nun, vereinzelte, nicht wirklich sicher zuordenbare und inhaltlich oft kaum zu enträtselnde „Schreie aus dem Nichts“ sollen immerhin wohl tatsächlich schon ab und an wahrgenommen worden sein und da diese dem Vernehmen nach sicher nicht von „Waldläufern“, Kletterern und Waldarbeiten, ja noch nicht einmal von trunkenen Zoiglbesuchern (!) stammten, bleibt vielleicht tatsächlich nur im Detail unbekannte und ggf. dann ja schon vorbeugend schützenswerte Fauna als Ursprung. Wer weiß: vielleicht sind es ja sogar Brüllaffen – wobei, die wären wieder weniger gefährdet und damit weniger schützenswert (Quelle: Wikipedia)!?

Mit diesem Schließen des Spannungskreises zurück zum o.g. brasilianischen Urwald sei nun erstmal Schluß. Harren wir der Dinge und sind gespannt auf „Begründungen“! In einem Rechtstaat läuft das ja so.

Bild 1: Rodung (Symbolbild)
Bild 2: Klettererstau (Symbolbild)

Nachtrag: Es ist noch nicht so ganz klar, was tatsächlich beabsichtigt ist, aber Äußerungen des Bürgermeisters schließen offenbar zumindest nicht aus, daß zum individuellen Schutz „Betroffener“ (!?) sogar Bürgerrechte der Allgemeinheit eingeschränkt werden könnten („Begehungsrecht in freier Natur muss und kann“ (…) „beschränkt werden„. Sollte Neuhaus zum Schutz wirklich ganz außergewöhnlicher „Lebensgemeinschaften“ am hinteren Burgfelsen tatsächlich sein eigenes Biosphärenreservat bekommen 😮 !?


Breaking News aus Neuhaus, 22.09.2020:
Es wird immer besser! U.a. Wahrnehmungsstörungen, Beurteilungsstörungen sowie psychosoziale Störungen waren am oberen Hinteren Hang des Burgfelsens Neuhaus ja bereits bekannt, nun aber wurde erstmals auch von paranormalen Aktivitäten berichtet! Erstmals am 22.09.2020 …
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Ferienprogramm Windischeschenbach, 2020 – Absage

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2020 – Absage

Kinderferienprogramm 2020 – Beteiligung des DAV Karlsbad – ABSAGE wg. Corona

Email vom 21.04.2020, 11:50 an Stadt Windischeschenbach

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Herr Budnik,
sehr geehrte Frau Wolf,

Die Sektion Karlsbad des DAV hat sich seit 2016 am Ferienprogramm der Stadt beteiligt. 2020 wäre schon das 5. Jahr in Folge gewesen!

(https://www.durreck.de/wp/ferienprogramm-windischeschenbach-06-08-2019-bericht/ – URL 08/2020 aktualisiert )

Wir denken, es hat den teilnehmenden Kindern jedes Mal großen Spaß gemacht und wir haben uns gerne gemeinnützig eingebracht, zudem die Arbeit mit derart motivierten Kindern ohnehin große Freude bereitet. Es ist schön, wenn man diesen ein zusätzliches Lächeln ins Gesichts zaubern kann – und sei es für Einzelne ggf. manchmal auch erst „erlösend“ nach bestandener „Mutprobe“ 🙂

2020 aber ist alles anders. Gerade wurde das Oktoberfest wegen Corona abgesagt. Nun ist die Kinderferienbetreuung und erst recht unsere Teilnahme als DAV-Sektion zwar sicher nicht „gleichrangig“, die Überlegungen aber sind dennoch ähnlich:

Es ist wohl nicht damit zu rechnen, daß die Corona-Krise im August wirklich ausgestanden ist und keine Probleme mehr bereitet. Einerseits sind Veranstaltungen, die „Normalität“ aufrechterhalten, entspannen, der Langeweile entgegenwirken und auch Eltern vll. etwas entlasten gerade auch jetzt zwar sehr wichtig, andererseits, auch wenn man nicht „panikt“, stellen sie aber ein objektives Ansteckungsrisiko dar – für Kinder, aber eben auch für Betreuer/Stationspersonal. Auch wir haben uns die Entscheidung daher nicht leichtgemacht, wollen als „Unterveranstalter“ unserer Verantwortung für beide aber nachkommen.

Bei den meisten unserer Stationen ist ein Abstand zumindest zwischen Betreuern und Kindern unsererseits nicht zu gewährleisten – so etwa beim An- und -Ablegen der Sicherungsausrüstung, beim Sichern und bei individueller Unterstützung, Hilfestellung oder nötigem sicherheitsbedingten Eingriffen. Dies alles ist – bei ohnehin auch anderweitig bemühter diesbzgl. Zurückhaltung (!) – dennoch schnell unvermeidbar mit unmittelbarer „Nähe“ bis hin zu direkten Körperkontakt verbunden. Dies betrifft eigentlich alle Stationen, speziell aber natürlich die, die den Kindern besonderen Spaß machen, eine gewisse Herausforderung darstellen, sportlich sind und unsere, die „DAV-Karlsbad-„, „Kletterer-“ bzw. „Neuhaus-Burgfelsen-Station“ wesentlich ausmachen.

Weder wollen wir dabei aber ggf. Kinder anstecken, die dies dann folgend vll. in ihre Familien tragen, noch möchten wir unsere ehrenamtlichen Helfer einem Risiko aussetzen. Wir möchten Letzteren auch den event. Zwiespalt ersparen, aufgrund persönlicher Umstände einerseits vll. berechtigt „Bedenken“ zu haben, aus Goodwill den Kindern, der Stadt und der Sektion oder den Organisatoren/Verantwortlichen gegenüber dann aber vielleicht dennoch zusagen müssen zu meinen. Ein Umsteigen auf für uns „untypisches“ und dann für die Kinder wesentlich unattraktiveres Notprogramm“, halten wir nicht für sinnvoll und würde wohl auch den Erwartungen der Kinder nicht gerecht werden

– außerdem – diesen Seitenhieb (an anderer Stelle noch auszuführend – Anmerk. 08/2020: s.a. „Rodungsarbeiten“) kann ich mir jetzt aus leider gegebenem erneuten Anlaß privat (!), aber auch als Neuhauser Bürger der Stadt (insbesondere weniger querulatorisch, denn gemeinnützig Tätigem!), nicht verkneifen – bin ich mir nicht sicher, ob die Ferienaktion „höheren Bürgern“ der Stadt (??), naja tatsächlich wohl nur „höhergelegenen Anwohnern“, des Felsens, überhaupt wirklich recht ist und diese ihr „Einverständnis“ schon erklärt haben bzw. der Stadt als Eigentümer wie Verwaltungseinheit, der Stadt und ihren Bürgern als Gemeinwesen, dem Bürgermeister, der DAV-Sektion Karlsbad und mir ihre ja offenbar erforderliche „Erlaubnis“ überhaupt geben würden oder deren „persönliche Befindlichkeiten oder Unbefindlichkeiten“ ggf. ohnehin als grundsätzlich höherwertig anzusehen sind. Wären diese allen, die das städtische Nachbargrundstück auch nur betreten, ggf. aber wohl auch der Stadt selbst gegenüber, so weisungsbefugt, wie sie dies offenbar selbst für sich annehmen, dann wäre das jedenfalls ohnehin ein unüberbrückbarer Hindernisgrund !?

Die DAV-Sektion Karlsbad und ich, als deren örtlicher Vertreter, haben uns daher schwerer Herzens entschlossen unsere Teilnahme am Kinderferienprogramm 2020 abzusagen.

Dies ist eine „klare Ansage“ und dient der Planungssicherheit – nicht nur unserer, sondern, wie wir hoffen, auch der der Stadt und der Eltern/Kinder.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

DAV Sektion Karlsbad
Harald Rost

(Anmerkung: 2020 entfiel dann coronabedingt letztlich die gesamte sonst von der Stadt veranstaltete „Ferienbetreuung Windischeschenbach“.)

Ferienprogramm Windischeschenbach, 2016 – Burgfelsen Neuhaus Ferienprogramm Windischeschenbach, 2017 – Burgfelsen NeuhausFerienprogramm Windischeschenbach, 2018 – Burgfelsen NeuhausFerienprogramm Windischeschenbach, 2019 – Burgfelsen NeuhausFerienprogramm Windischeschenbach, 2020 – Burgfelsen NeuhausFerienprogramm Windischeschenbach, 2021 – Station Burgfelsen Neuhaus

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