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Landschaftspflege in Windischeschenbach

Landschaftspflege in Windischeschenbach

Nun ist die Stadt zwar in allen möglichen „Zweckverbänden“, „vor Ort“ aber ist davon dann leider doch nicht unbedingt etwas zu spüren. Bei konkreten Projekten entscheidet wohl oft der Bürgermeister alleine und holt sich letztlich erst nachher das Plazet seiner Fraktion und/oder des Stadtrats – ggf. scheinbar eben leider auch dann, wenn bereits unbefriedigende, suboptimale Fakten geschaffen und u.U. sogar „Schäden“ entstanden sind. Oft müssen in solchen oder ähnlichen Fällen dann Begründungen herhalten, wie daß „Andere“ das so gewollt hätten, „man gemußt hätte“, es selbstverständlich zum unmittelbaren Wohle der Stadt und eben „notwendig, unabdingbar und alternativlos“ gewesen sei. Dabei event. entstandene Schäden seien zudem unvermeidlich, in jedem Falle aber nicht selbstverantwortet gewesen. – Manchmal darf man das wohl hinterfragen!

Nun, wenn es an „Zeit“, eigener Kompetenz oder „Lust“ mangelt, so ist das „normal“ kein Problem, denn es gibt fast für alles Fachleute. Ein Problem wird es erst, wann man diese nicht nutzt, ggf. in eigener Überschätzung sogar etwas an diesen vorbei und, im schlimmsten Falle, „ohne Not“ entgegen deren fachmännisches Urteil entscheidet und dann gar auch noch schnell faktenschaffend anordnet. Schon bei solch ggf. mangelnder Basis braucht man sich nicht wundern, wenn nicht Vernünftiges oder eben gar Kontraproduktives herauskommt und dies so dann eben auch keinesfalls tatsächlich zum Wohle der Stadt ist.

Mangelhafte Umsetzung, zudem dann, wenn man Aufträge und eigene „Vorstellungen“ vll. sogar „vorbeugend“ selbst gar nicht weiter spezifiziert hat, sowie konkrete Vorgaben und Zielsetzungen, zusätzlich jegliche „Dienstaufsicht“ oder wenigstens „Erfolgskontrolle“ unterbleibt, sind dann oft fast zwangsläufig. Wenn diejenigen, die mit der „Umsetzung“ beauftragt werden, hierfür dann ggf. nicht geeignet oder überhaupt passend dafür ausgerüstet sind und für zusätzliche Aufgaben außerhalb ihres eigentlichen Tätigkeitsbereichs wohl oft auch gar keine Zeit haben, kann im besten Falle wohl nur Stück- und Flickwerk erwartet werden. Speziell die Ausführenden sind dafür aber sicher nicht in der Verantwortung.

Nun, manchmal gibt es Lösungen oder zumindest Lösungsansätze. Man darf sich nur nicht Allem stur und oft wohl auch ziemlich grundlos arrogant verweigern, darf Mitarbeiter, „Zuarbeiter“ und insbesondere Ehrenamtliche nicht vor den Kopf stoßen (vor allem sollte man sie aber auch nicht „übertrumpfen“ wollen, wenn man selbst in etlichen Bereichen tatsächlich weit weniger Ahnung hat) und man müßte entweder auch einmal in der Lage sein selbst ein gerüttelt Maß an Verantwortung zu tragen oder diese aber ordentlich übergeben – und eben nicht nur ab- und zuschieben. Das gilt so wohl auch und ggf. insbesondere für Bürgermeister.

Am Burgfelsen stößt die Stadt und ihr aktueller Bürgermeister ganz offenbar an Grenzen. Das sich zum September 2020 leider abzeichnende Resultat ist ohne Not schlecht und wird sich absehbar noch verschlechtern. (s.a. „Rückbau“). Daran konnte leider ganz offensichtlich insbesondere auch die Einbindung der DAV-Sektion Karlsbad nichts ändern – im Gegenteil (!) (zudem deren ohnehin nur noch scheinformalkorrekte „Zuziehung“ durch den Bürgermeister zuletzt wohl ohnehin mehr Alibicharakter hatte und erneut ggf. nur „billige“ Zuarbeiter und „Lösungsabsegner“ gebraucht wurden, denen man ggf. möglichst sogar noch „Verantwortung“ für eigenes Handeln/Nichthandeln sowie Entscheidungen zuschieben kann.) Schade, daß sich offenbar einer gefunden hat. Zum Wohle der Sache ist es nicht. Aufgrund interner grundsätzlicher struktureller Probleme sowie menschlicher Unzulänglichkeiten und Eitelkeiten wirkte die „Zuziehung der Sektion“ ab Juli 2020 auf konkrete gute „Lösungen“ aber ebenfalls eher kontraproduktiv: Statt gegenseitiger Ergänzung bestärkte man sich offenbar eher gegenseitig in sachlich Falschem und/oder Unzuträglichem.

Über schlechte Resultate muß man sich aber nicht wundern, wenn keine „Partei“ letztlich auch nur über einen Hauch von „Vision“ verfügt und zudem sachlich sowie insbesondere fachlich ganz offensichtlich auch nicht wirklich etwas beitragen kann. Auch von Seiten einer DAV-Sektion sollte ganz grundsätzlich etwas mehr erwartet werden dürfen und können, als reines Erschließen von Kletterrouten, „Rotpunkten“ und praktisch bedingungslose Zustimmung und vorgebliches „Kompromiss-Eingehen“ letztlich ausschließlich zum Schutze des Kletter-Eigeninteresses (und das meint hier nicht das umfangreichere „Kletterer-Eigeninteresse“, sondern ein durchaus „individuelleres“). Mit dem aus den aktuellen Resultaten abgeleiteten „Scheitern“ der DAV-Sektion Karlsbad (nicht des DAV oder anderer Sektionen!) am Burgfelsen stellt sich aber die Frage nach dem Sinn ihrer weiteren „Einbindung“ in Neuhauser Burgfelsen. Dies insbesondere, nachdem der Sektion Zeit, Arbeitseinsatz und fundierte Fachkompetenz des in Neuhaus wohnenden früheren „Projektleiters Burgfelsen“ ohnehin nicht mehr zur Verfügung stehen (s.a.). Die „Unterstützung“ letztlich kontraproduktiver Aktivitäten bzw. Anordnungen des Bürgermeisters – nur, um sich vermeintlich weiterhin (?) dessen „Wohlwollen“ zu sichern? – kann für das Projekt, den Burgfelsen, Neuhaus und Windischeschenbach wohl nur ebenso kontraproduktiv sein oder das Problem gar noch verschärfen. Mit wirklich nachhaltigem Arbeitseinsatz „aus Tirschenreuth“ in Neuhaus ernsthaft zu rechnen, wäre wohl schon wegen der unpraktikablen Entfernung eher etwas naiv, zudem das angekündigte Projekt des „Kletterturm“ im ehemaligen Brauereigebäude Schels in Tirschenreuth Kräfte binden wird, die man ohnehin ausreichend vermutlich schon dort nicht haben wird.

Tja, ohne konkrete Arbeit geht es nicht. Orts- und Pressetermine, Handshakes mit Bürgermeistern, sonstige „joviale Freundlichkeiten“ und Unverbindlichkeiten sowie Ja-Sagen und versuchtes Liebkindmachen alleine reichen nicht.

Wenn der „Neuhauser Burgfelsen“ „gerettet“ werden und nicht letztlich als „Kaputtnik“ nur Negativbeispiel werden soll – und sein „Erhalt“ auch zum Klettern (!) ist trotz faktisch kontraproduktiver Tätigkeiten und entsprechend inkonkludentem Verhaltens des Bürgermeisters K. Budnik erstaunlicherweise angeblich immer noch auch dessen Ziel (?!) -, dann braucht es klare Zuständigkeiten und zur Abwechslung zudem mal etwas mehr Integrität gegenüber denen, die arbeiten. Man kann wohl ganz grundsätzlich nie kopflos und illoyal kaputtniken, gleichzeitig aber dennoch erwarten, weiter nach freier Auswahl Nutzen ziehen zu können. Nach Überzeugung des Autors kann auch der DAV Karlsbad – gerade unter Bilanzierung jahrelanger Gesamtaufwände (!) in Neuhaus -, kaum wirklich mehr irgendwie tatsächlich positiv beitragen. Als der Autor und langjährige „Projektleiter“ 2016 „seine Sektion“ zuzog, hatte er eigentlich das Gegenteil dessen im Sinne, was sich nun ggf. abzeichnet: Es sollte im Sinne der Stadt Windischeschenbach damit langfristig eine möglichst einzelpersonen-unabhängige „Betreuung“ von Felsenzeile und „Klettergarten“ sichergestellt und die Felsen nicht an eine Einzelsektion in Tirschenreuth zur „Fremdbestimmung“ „abgetreten“ werden. Es dürfte Konsens bestehen, daß auch „autokratische“ und „monotheistische“ „personelle Strukturen“ für dieses Ziel sicher eher kontraproduktiv sind. – Nun, Resultate aktueller „Zusammenarbeit“ sind jedenfalls seit August 2020 „zu bewundern“!

Als langfristig tragende Lösung wäre aber ggf. eine wie auch immer geartete „Arbeitsgemeinschaft“ auf etwas breiterem Fundament denkbar (- natürlich durchaus auch ohne den Autoren! Dies ist hier ausdrücklich kein erklärtes Ziel!). Für eine solche ARGE könnte sich aus Sicht des Autoren ggf. eine Zusammenarbeit insbesondere auch mit der Bergwacht anbieten, so diese dazu bereit wäre (regelmäßige Übungen finden in Neuhaus ohnehin statt), in Bezug auf die über klettertechnische Aspekte weit hinausgehenden Belange des Felsens und seine zentrale Stellung und Wirkung in Windischeschenbach wäre aber vor allem auch die Einbindung von Windischeschenbachern selbst sinnvoll und unabdingbar – dies vor allem auch in Respekt vor den Bürgern vor Ort!

Ggf. könnte ein geeignetes Gesamtkonstrukt in die äußere Form eines lokalen gemeinnützigen „Landschaftspflegevereins Windischeschenbach e.V.“ gegossen werden, der sich zentral um den Burgfelsen, ggf. aber auch um einige andere Dinge kümmern könnte, mit denen es in Windischeschenbach bisher im Argen liegt? Wichtig wäre nach Überzeugung des Autors allerdings die Unabhängigkeit von der Stadtverwaltung! Partner, ggf. aber eben auch Konterpart mit möglichst gebündelten Fachkompetenzen, nicht billiger und leicht auszunützender Zuarbeiter des Bürgermeisters! Das könnte eine Lösung sein!

(Eine entsprechende Prüfung von https://gruendung.lpv.de/ ergab, daß dort interessante und hilfreiche Ansätze vorhanden sind, ggf. letztlich aber wohl kein Verband, sondern ein lokaler Landschaftspflegeverein anzuzielen wäre.)

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